Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg
In der Barockresidenz Rastatt jährt sich der 300. Todestag des legendären Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, der als Türkenlouis in die Geschichte einging. Im Schloss Kirchheim starb vor 150 Jahren Herzogin Henriette, die letzte von sechs württembergischen Herzogswitwen, die ihren Lebensabend hier verbrachte. Ein eher ungewöhnliches Jubiläum steht im Schloss Urach an: Vor 500 Jahren erlegte Herzog Ulrich eine kapitale Wildsau. Eine hölzerne Nachbildung dieses Tieres beeindruckt noch heute Besucher auf Grund ihrer erstaunlichen Größe. All diese Ereignisse werden in den Programmen der Sonderführungen als Schwerpunkte behandelt.
Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg blicken dieses Jahr auch auf ihre eigene 20jährige Geschichte zurück. Die Einrichtung wurde 1987 als Teil der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung mit dem Auftrag gegründet, das historische Erbe des Landes einem breiten Publikum in ständig verbesserter Form zu präsentieren. Darunter sind so berühmte Kulturdenkmäler wie die Schlösser in Heidelberg, Ludwigsburg und der Schlossgarten Schwetzingen sowie das Kloster Maulbronn, das seit 1993 zum UNESCO Welterbe zählt. Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht die zielgruppenorientierte Wissensvermittlung für Erwachsene und Kinder in Schlosseinrichtungen, Sonder- und Kostümführungen sowie Vortragsreihen unter dem Motto „Geschichte hautnah erleben“.
Wir laden Sie herzlich ein, uns auf unserer Homepage www.schloesser-und-gaerten.de oder direkt in einem unserer bedeutenden Kulturdenkmäler zu besuchen.
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